Heimatliche Grüße und alle guten Wünsche von den alten Bewohnern und Nachkommen der früheren deutschen Ostprovinzen.

Ostpreussenlied    Westpreussenlied     Pommernlied   Der Erlkönig in ostpreuss. Dialekt

Wir wollen uns in Kürze vorstellen:                        
Wer wir sind und welche Zielsetzung wir haben.
Wir wollen Antworten geben auf die Fragen zu gestern, zu heute und für die ferne Zukunft.
Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Bis zum Jahr 1945 waren die nördlichen u. östlichen Grenzen des Deutschen Reiches mehr als 700 Jahre lang stabil. Im Ordensstaat von 1231 bis 1525, im Herzogtum Preussen von 1525 bis 1701, im Königreich Preussen von 1701 bis 1871 und im Deutschen Reich von 1871 bis 1918.
Dann begann die dunkelste Zeit deutscher Geschichte, die mit dem Ende des 2. Weltkrieges im Jahr 1945 ihren Schluss fand. Die 12 Jahre NS-Diktatur ab 1933 ist allgemein bekannt, mit all seinen Untaten und Tragödien und den späteren Folgen. Gebietsverluste bis zur neuen Grenze an Oder und Neisse, Verlust der angestammten Heimat, die unzähligen Toten durch Kriegsereignisse, Verschleppung, Flucht und Vertreibung wurde zum Schicksal. Beginnend im Sommer 1944 mit der Grenzüberschreitung der Roten Armee im Osten des Reiches.

Nach Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostprovinzen fanden die meisten Menschen im norddeutschen Raum eine neue Bleibe. Eine Minderheit kam nach Baden-Württemberg.
Eine Umzugswelle setzte ein in Richtung Süddeutschland, um in Arbeit zu kommen.
Die Hoffung auf eine Rückkehr in die alte Heimat begann zu schwinden durch die Politik der Siegermächte.

"Aus alter Schrift ist zu erfahren
dass sich vor runden 60 Jahren
in Wendlingen im Neckarland
ein Grüppchen sich zusammen fand.
Auch kamen sie vom Nachbarorte
zu hören, sprechen, Mundartworte
und gründeten aus eigener Kraft
die heimattreue Landsmannschaft."

Schon bald bildeten sich Heimatgemeinschaften aus den verschiedenen Vertreibungsgebieten.
Sie schlossen sich zum
"Bund der Vertriebenen Deutschen" zusammen. Es folgten die Landsmannschaften. Sie bildeten Hilfsgemeinschaften um die Nöte zu lindern. Wie Wohnungsnot, Beratung der Kriegsopferversorgung, Witwen-und Waisenrenten, Lastenausgleichs-und Hausrathilfen. Nicht zuletzt der Siedlungsbau. Familienzusammenführungen, Suchdienste und vieles mehr.

Parteipolitisch waren die Heimatvertriebenen im "Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) organisiert. Der Anteil der Heimatvertriebenen in der Gesamtbevölkerung betrug 26%. Im Kreis-und Gemeinderat waren die Vertrieben angemessen vertreten.

Anfangs traf man sich am Wochenende zum Gespräch. Daraus erwuchs der Wille, eine Landsmannschaft zu gründen.
Die Landsleute Erich Kleefeldt und Gustav John hatten alle Regularien vorbereitet. Die Gründungsversammlung fand am 8. Mai 1954 im Gasthaus Lamm in Wendlingen statt. 70 Anwesende trugen sich in die Mitgliederliste ein. Der Monatsbeitrag betrug 50 Pfennig - Familienangehörige 10 Pfennig.
Die Satzung und Statuten wurden von den Bundeslandsmannschaften übernommen.
Der Name des neu gegründeten Vereins lautete =
=>
Landsmannschaft Ostpreussen-Westpreussen und Pommern - Wendlingen und Umgebung.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Erich Kleefeldt und zum Kassier Gustav John gewählt.

Es begann ein reges Vereinsleben. Eine Kinder-und Jugendgruppe spielte Theater, übten Volkstänze und ein Singkreis wurde gebildet. Sie gaben den Rahmen für das kulturelle Programm an Festen und Feiern. Abschluss war immer ein allgemeiner Tanz bis in die späten Abendstunden.
Mit einem Faschingsball begann das Jahresprogramm, Maitanz und Muttertagsfeier folgten.
Jährlich wurde eine Busausflug gemacht. Frohsinn und Geselligkeit war immer mit dabei. Im September wurde der Tag der Heimat begangen. Es folgten das Erntedankfest mit Grützwurstessen und Tanz.
Im November fand immer das Totengedenken auf dem Friedhof in Wendlingen statt.
Jahresabschluss war und ist bis heute die vorweihnachtliche Feier am dritten Adventssonntag. Jeweils mit gutem Besuch.

Immer stand im Vordergrund, heimatliches Kulturgut und Brauchtum in Erinnerung zu rufen, zu erhalten und weiter zu geben.
Die Plattdeutsche Mundart aus den verschiedenen Gebieten, die Trachten, die Sitten und Bräuche und die historische Vergangenheit und Geschichte in die Programmfolge einzufügen.
Mit den benachbarten Landsmannschaften haben wir gute Freundschaft gehalten. Sie währen heute noch durch jährliche Veranstaltungsbesuche.

In rund 60 Jahren sind uns mehr als 200 Mitglieder im Tod vorausgegangen. Dadurch ist unsere Schicksalsgemeinschaft klein geworden. Die Letzten der Erlebnisgeneration werden heim gerufen.
Wie wird es weiter gehen, so fragen wir uns?
Wir, die seit mehr als 25 Jahren für die Heimatgemeinschaft sprechen, Helmut Pallaks, Wendlingen als Vorsitzender, Heinrich Köster, Nürtingen als Kassier und Bruno Gleich als Ehrenvorsitzender und Mitbegründer der Landsmannschaft im Jahr 1954, ab 1969 Vorsitzender. Alle drei im Alter von 83 bis 94 Jahren, haben für die Landsmannschaft ihren Anteil dazu beigetragen, für den Nachwuchs zu werben. Und wir haben Hoffnung !

Ab Januar 2014 werden Frau Birgit Marie Pallaks-John, geboren 1956 in Wendlingen und ihre Tochter Stefanie John Aufgaben in unserer Gemeinschaft übernehmen. Sie werden das kulturelle Erbe unserer Heimat weitergeben und bewahren. Dabei wird sich das ein oder andere ändern - zumindest der Dialekt hat sich in der Jugend schon jetzt verändert - es wird dann schwäbisch gesprochen.
Sie werden neue Möglichkeiten suchen - dabei auch die neuen Informationsquellen nutzen - und versuchen weiterhin für unsere Gemeinschaft  - im Einklang mit der "Charta der Heimatvertrieben v. 05. August 1950" zu werben.

 Hier gibts noch mehr über Ostpreussen zu erfahren:

Ostpreussen

Ostpreussen Deutschland

Landsmannschaft Schlesien 

Landsmannschaft Schlesien / Nürtingen: Die Ortsgruppe Nürtingen zählt derzeit rund 30 Mitglieder. Um die Veranstaltungen zu stärken werden gelegentlich Treffen mit den sudetendeutschen Landsleuten organisiert. Der Vorstandschaft gehören: 1. Vorsitzender Dieter Ozanna, Helga Junge stellv. Vorsitzende und Organisationsleitung sowie Ingrid Wandel als Kassiererin.  


 


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